Kundgebung in Georgia: Trump besteht auf Wahlbetrug

US-Präsident Trump will nichts von der Wahlniederlage hören. Er glaubt, dass er immer noch Erfolg für sich beanspruchen kann. Er machte es bei einer Show in Georgia klar – es sollte wirklich nicht um sich selbst gehen.

Es gibt US-Präsident Donald Trump: Bei den Präsidentschaftswahlen vor etwa einem Monat wurden die Demokraten getäuscht – nur dann konnten sie mehr Stimmen erhalten. Aber am Ende ist Trump zuversichtlich, dass er gewinnen wird.

Trump wiederholt seit Wochen Vorwürfe der Wahlmanipulation und des Betrugs – einschließlich eines Auftritts in Georgien -, dass er wirklich Zweiparteien-Verbündete im Kampf um eine Mehrheit im Senat ermutigen will. Trump bestand darauf, dass er die Wahl nicht verlor, weil sie unfair war. Sonst hätte er eine Niederlage eingeräumt:

“Wenn ich verliere, werde ich sehr nett sein. Wenn ich verliere, werde ich sagen, dass ich verloren bin – ich werde nach Florida gehen und es ruhig angehen lassen. Und ich habe gute Arbeit geleistet, aber ich kann es nie akzeptieren, wenn sie stehlen und plündern.”

Trump hat eine neue Abstimmung in Georgia gefordert

Trump versicherte seinen Anhängern bei einer Kundgebung in Waldosta, dass “wir diese Wahl gewinnen werden”. Im Bundesstaat Georgia will er eine ganz neue Stimme bekommen. Gestern gab sein Kampagnenteam bekannt, dass ein entsprechender Fall bei einem zuständigen Gericht eingereicht wurde. In Georgia besiegte der Demokrat Joe Biden Trump mit etwa 12.000 Stimmen. Die Ergebnisse wurden bereits durch eine erneute Überprüfung der Stimmen bestätigt, und eine weitere Zählung ist derzeit im Gange.

Trotzdem möchte Trump weiterhin rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung einleiten und bei Bedarf bis zum Obersten Gerichtshof der USA auf Waldosta bestehen. Bisher waren die Klagen des Präsidenten nicht erfolgreich. Mehrere Gerichte haben mehrere Fälle abgewiesen, darunter Michigan, Pennsylvania, Georgia und Nevada.

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Nicht nur Druck durch Trump-Klagen: Gestern forderte der Gouverneur von Georgia, Brian Kemp, während eines Telefongesprächs die Abgeordneten auf, ihn zu beeinflussen.

Enges Rennen um die Mehrheit im Senat

Bei Trumps Auftritt lag der Schwerpunkt nicht auf dem Kampf um sein eigenes Amt, sondern auf der republikanischen Mehrheit im Senat. Weil auch sie nach den Wahlen Anfang Oktober auf zitternden Beinen war. Republikaner haben es geschafft, 50 Sitze zu bekommen, Demokraten 48. Wenn beide Demokraten gewinnen, wird es eine Pattsituation im Senat geben. In diesem Fall wird die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris das letzte Wort über die Entscheidung des Gremiums haben – die Demokraten werden die Mehrheit haben.


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