Mitten in einem angespannten Sommer verhandelte Lufthansa, um neue Streiks zu vermeiden

In Frankfurt gibt es noch weißen Rauch. Lufthansa-Verhandlungsführer und Vertreter des Flughafen-Bodenpersonals treffen sich am Donnerstag, 4. etc.) oder deren Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo.

Die Gewerkschaft Ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von 9,5 Prozent und mindestens 350 Euro zusätzlich für Gehälter unter 3.700 Euro. Die Geschäftsführung bietet jetzt 150 € pro Monat, weitere 100 € im Januar 2023 und bei einem kollektiven Gewinn zusätzlich 2 % in einem Jahr. Ein weiterer Stolperstein: Die Laufzeit dieser Vereinbarung – Mitarbeiter wollen sie auf zwölf Monate begrenzen, notfalls je nach Inflation in einem Jahr neu verhandeln, während das Unternehmen sie für achtzehn Monate besiegeln will.

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Es ist bereits das dritte Mal in diesem Sommer, dass beide Seiten versuchen, sich anzunähern. Am 27. Juli organisierten die Gewerkschaften eine Lobbyarbeit, die zum Verbot von mehr als tausend Flügen führte. An den Boarding-, Wartungs- und Gepäckabfertigungsschaltern wirkte sich dieser 26-stündige Warnstreik auf den Abflug von 134.000 Passagieren während der Ferien aus. August und September sind immer die wichtigsten Monate des Jahres für das Unternehmen. Der Fall ist wichtig.

Bitte um „Respekt“

Mittwochmorgen, auf der Personalseite, so hatten wir es“ Hoffnung „ von einem „Durchbruch“ Schnell, mit den Worten von Verdi-Verhandlungsführerin Kristen Beehle. Zumal andere Unternehmen, die Bodendienste an Flughäfen erbringen, seien es Wettbewerber oder Lufthansa-Subunternehmer wie Flight Handling Services oder Aviapartner, Anfang der Woche mit der Unterzeichnung der Ver. di Zustimmung zu einer deutlichen Neubewertung (zwischen 17 % und 26 % in den nächsten sechs Monaten).

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„Angesichts dessen, wie stark kleinere Unternehmen die Löhne erhöhen wollen, ist es verwunderlich, dass die Lufthansa dies verweigert und damit ihre Mitarbeiter und Passagiere mitten in der Urlaubszeit enttäuscht.“ Ein weiterer Verhandlungsführer von Ver.di, Marvin Ryshinsky, stellt fest. Frage nach mehr “ Respekt „ allgemein. Das auf den Gewerkschaftsbannern eingravierte Emblem ist in der Lobby des Hotels am Frankfurter Flughafen ausgebreitet, in dem die Verhandlungen stattfinden.

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Marvin Ryshinsky besteht darauf, dass dem Personal Überstunden auferlegt werden, wenn der Flugverkehr nach der Covid-19-Pandemie wieder aufgenommen wird. Seit 2020 muss die Branche deutlich abbauen. Schätzungen zufolge wird jeder dritte Arbeitsplatz verloren gehen. Derzeit fehlen laut einer Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel 7.200 qualifizierte Mitarbeiter an deutschen Flughäfen. Ende Juni bildete sich vor den Sicherheitskontrollen am Flughafen Köln-Bonn eine ein Kilometer lange Schlange!

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