Allstom hat einen Zulassungsauftrag für 130 Züge in Deutschland unterzeichnet

Alstom festigt seine Position im europäischen Regionalbahnmarkt, insbesondere auf Siemens-Grundstücken. Der französische Bahnhersteller gab am Montag bekannt, einen Auftrag im Wert von „knapp 2,5 Milliarden Euro“ zur Lieferung von 130 Regionalzügen in das baden-württembergische Land im Südwesten Stuttgarts gewonnen zu haben. Der Auftrag umfasst auch die Instandhaltung der Züge für dreißig Jahre – eine lange Zeit für diesen lukrativen Betrieb.

Der Auftrag des Landesbetriebes Bahnmaterial Baden-Württemberg (SFBW) beinhaltet auch eine Option auf 100 weitere Züge, die in den 2,5 bis 2,5 Milliarden nicht enthalten ist. Das Team von Saint-Ouen begrüßte, dass „dies der bisher größte Auftrag mit Alstom in Deutschland ist“. Die Endmontage der Züge erfolgt jedoch nicht im deutschen Alstom-Werk in Salzkitzer oder an den ehemaligen Standorten von Bombardier Transport, sondern im südpolnischen Katowice. Mit den großen Hausgeräteherstellern wurden noch keine Verträge unterzeichnet.

Neuer Standard für Komfort

Auftrag für Züge der Familie Corradia Stream, jeweils 380 Sitzplätze, vier Waggons – zwei Doppeldecker und zwei Einzeldecker. Elektrische Traktionszüge der neuen Generation wurden bisher von einer Handvoll europäischer Bahnen außerhalb Frankreichs bestellt: Die angekündigten Kunden sind in Italien, den Niederlanden, Dänemark, Deutschland (Niedersachsen), zuletzt Luxemburg und Rumänien. Frankreich hat sich für ein anderes Material namens „Vielseitigkeit“ entschieden.

„Wir setzen im Schienenpersonennahverkehr in Deutschland einen neuen Maßstab für Fahrgastkomfort“, wurde Landesverkehrsminister Winfried Hermann in einer Mitteilung zitiert.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und modernsten Signalanlagen bieten diese Züge bis 2025 Klimaanlage, kostenloses WLAN, Ladesteckdosen, aber auch „Lounges“ und Familienkabinette sowie Unterkünfte. Für Gepäck und Fahrräder, so der Hersteller.

Der Hersteller behauptet, dass das Zugangebot „auch emissionsfreie Traktionslösungen wie Batterie oder Wasserstoff für nicht elektrifizierte Strecken bereitstellt“. Laut Alstom basieren mehr als 730 Züge in sechs Ländern auf der Corradia-Stream-Familie.

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