Feste Vereinbarungen der G7 zum Kohleausstieg, sagt Deutschland

BERLIN, 27. Mai (Reuters) – Deutschlands Umweltministerin Steffi Lemke sagte am Freitag, die G7-Staaten hätten feste Vereinbarungen getroffen, die Kohleverstromung einzustellen und die Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen.

Wenn dies bestätigt wird, wird die Schließung von Kohlekraftwerken die erste Verpflichtung der G7 zur Kontrolle des Klimawandels aufgrund von CO2-Emissionen sein, die zur globalen Erwärmung beitragen.

„Es gibt sehr solide Ankündigungen und Vereinbarungen zum Ausbau erneuerbarer Energien, aber auch Beispiele für den Kohleausstieg“, sagte Steffi Lemke, derzeitige Chefin der G7.

Er fügte hinzu, dass sich der Abschlussbericht des Umweltministertreffens der Gruppe, der am Freitag veröffentlicht wird, auf den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Umgang mit der Verschmutzung durch Plastik konzentrieren werde.

Das dreitägige Treffen in Berlin weckt Befürchtungen über die Nutzung von Kohlekraftwerken in der Ukraine und den Wunsch westlicher Nationen, den Kauf von russischem Gas und Öl einzustellen, wodurch die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels untergraben werden.

Deutschland besteht darauf, dass die Suche nach alternativen Energiequellen zu russischen Kohlenwasserstoffen nicht zu Lasten der Umweltziele gehen wird. (Bericht Maria Sheehan, von Matthias Williams, französische Ausgabe von Bertrand Poussi, zitiert von Kate Entringer)

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