Warum Deutschland so viele Schmuggler willkommen heißt

Nach dem Ertrinken von 27 Einwanderern auf dem Kanal am Dienstag schreiten die Ermittlungen voran. Nach der Tragödie wurden fünf mutmaßliche Entführer festgenommen. Einer der mutmaßlichen Schmuggler stammt nach Angaben von Innenminister Gerald Dormann aus Deutschland, wo Schleusernetzwerke Migranten von Weißrussland nach Frankreich und Großbritannien abschieben.

Ein eigens organisiertes Netzwerk von Syrern aus Deutschland

Die Nationalität des fünften Entführers, der Mittwochabend bis Donnerstag festgenommen wurde, ist uns noch nicht bekannt, aber wir wissen, dass er ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug fuhr. Er hat das Boot möglicherweise nur in Deutschland gekauft, weil die Barzahlung so einfach ist, was die Option der Transaktion bestätigt.

Letzte Woche hat die niederländische Polizei einen Mann mit einem ähnlichen Profil auf einer Autobahn festgenommen, die angeblich zwischen Frankreich und Deutschland verkehrt. Deutschland, das Nest der Entführer? Laut einer vertraulichen Mitteilung, die in einer deutschen Zeitung durchgesickert ist, ist dies ohnehin die Meinung der Europäischen Kommission. Laut der Zeitung Die Welt, soll Europol auf dem Weg zu einem kompletten Netzwerk von Syrern aus Deutschland sein, das speziell darauf ausgerichtet ist, Einwanderer aus Weißrussland zu holen.

Ein Drittel der Schmuggler waren Europäer

Zahlen der Bundespolizei bestätigen die Schwere dieser illegalen Aktivitäten auf deutschem Hoheitsgebiet. Allein im Oktober gab es 329 Festnahmen, die meisten an der polnischen Grenze. Nur ein Drittel dieser Schmuggler sind Europäer. Die meisten von ihnen sind Syrer, Iraker oder Afghanen, sie haben Dokumente in Deutschland und haben Verbindungen zu kriminellen Netzwerken in ihrem Heimatland.

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