Covid-19: In vier Ländern bereits nachgewiesen, die neue Variante von Omicron erschüttert Europa

Die neue Omicron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2, die die Weltgesundheitsorganisation als „besorgniserregend“ einstuft, wurde am Samstag in Großbritannien, Deutschland, Italien, Belgien und Dänemark nachgewiesen. Europäische Länder ergreifen Maßnahmen, um damit umzugehen.

In London kündigte Premierminister Boris Johnson eine Reihe gezielter Maßnahmen an, um die Verbreitung dieser neuen Alternative einzudämmen, darunter die Einführung eines obligatorischen Screening-Tests für alle, die auf britischem Boden ankommen.

Mehrere Länder haben Südafrika, wo die Variante B.1.1.529 identifiziert wurde, bevor sie von der Weltgesundheitsorganisation in Omicron umbenannt wurde, und anderen Ländern in Südafrika seit Freitag Reisebeschränkungen auferlegt.

Am Samstag riet das US-Außenministerium von allen Reisen nach Südafrika, Simbabwe, Namibia, Mosambik, Malawi, Lesotho, Statini und Botswana ab.

„Beunruhigende“ Formel für die Weltgesundheitsorganisation

Die Entdeckung dieser fünften „besorgniserregenden“ Art von Coronavirus überschwemmte am Freitag die Finanzmärkte und sorgte sich um die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Omicron gilt als ansteckender als seine Vorgänger, obwohl die wissenschaftliche Gemeinschaft behauptet, dass es Wochen dauern wird, um seine Mutationen vollständig zu verstehen.

Auch die Gesundheitsbehörden untersuchen, ob bestehende Impfstoffe dagegen wirksam sind.

Die neue Variante wurde in Südafrika nachgewiesen, aber auch in Belgien, Botswana, Israel und Hongkong.

In Großbritannien wurden zwei Fälle von Kontamination mit Omicron-Varianten in Chelmsford und Nottingham in Mittelengland gemeldet.

61 Passagiere wurden in Amsterdam überprüft

In Deutschland wurden in Bayern zwei Fälle bestätigt. Die beiden Infizierten trafen am 24. November am Münchner Flughafen ein, bevor südafrikanische Gesundheitsbehörden eine andere Viruszone identifizierten. Sie wurden in Einzelhaft genommen.

In Italien wurde von einem Labor des Luigi-Sacco-Krankenhauses in Mailand ein Verdachtsfall bei einem aus Mosambik zurückkehrenden Reisenden entdeckt.

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In Tschechien prüfen Gesundheitsbehörden einen Verdachtsfall eines Passagiers, der sich in Namibia aufgehalten hatte.

In den Niederlanden gaben die Behörden am Samstag bekannt, dass 61 Passagiere eines Fluges, der am Freitag aus Südafrika in Amsterdam ankam, positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Es laufen Tests, um zu überprüfen, ob sie Träger der neuen Variante sind.

Darunter sind nach Angaben der niederländischen Gesundheitsbehörden eine Reihe möglicher Fälle der neuen Variante.

Spanien ist misstrauisch gegenüber den Briten

Spanien kündigte seinerseits an, dass britische Touristen ohne Impfnachweis nicht in sein Hoheitsgebiet einreisen dürfen.

Bisher können Briten mit einem Nachweis einer vollständigen Covid-Impfung oder einem negativen Ergebnis eines PCR-Tests, der weniger als 72 Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde, nach Spanien einreisen.

„Das Aufkommen neuer Varianten erlegt britischen Staatsangehörigen Beschränkungen auf“, teilten die spanischen Gesundheitsbehörden mit.

Von der neuen Maßnahme sind die knapp 300.000 in Spanien lebenden Briten nicht betroffen.

Südafrika ist von der Welt abgeschnitten

Seit Freitag haben die USA, Länder der Europäischen Union, Brasilien, Kanada, Australien und Japan unter anderem ihre Flugverbindungen mit Südafrika und anderen Ländern in Südafrika eingeschränkt oder ausgesetzt.

Viele Länder in Europa sehen sich seit mehreren Wochen mit einer neuen Welle der Covid-19-Epidemie konfrontiert und viele haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die soziale Distanzierung zu verbessern. Österreich und die Slowakei wieder eingesetzt.

Südafrika glaubt, für seine Fähigkeit bestraft zu werden, neuartige Coronavirus-Varianten schnell zu erkennen, da weltweit verhängte Beschränkungen den Tourismussektor und andere Teile seiner Wirtschaft bedrohen.

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