Deutschland durchläuft eine umfassende Modernisierung seines Militärs

Veröffentlicht am 28. Februar 2022 um 19:30 UhrAktualisiert am 7. März 2022 um 19:10 Uhr

Die Ukraine-Krise hat die Inkompetenz der deutschen Streitkräfte angesichts eines den europäischen Frieden bedrohenden Konflikts deutlich gemacht. Die Nachricht, die letzte Woche auf LinkedIn von Armeeinspekteur Alphonse Miesel veröffentlicht wurde, scheint Berlin endlich zum Handeln bewogen zu haben. „Die Bundeswehr ist mehr oder weniger trocken“, schrieb der Oberbefehlshaber nach dem Angriff auf Wladimir Putin auf die Bedürfnisse der Atlantischen Allianz. Die frühere Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer räumte „ein Versagen vor der Geschichte“ ein.

Nach Angaben von Christian Moling, Leiter des Programms Sicherheit und Schutz bei der Deutschen Institut für Auswärtige Politik (DGAP), braucht es „65 Milliarden Euro, um alle Ausstattungs- und Personalengpässe bis 2025 zu schließen“. Der von Olaf Scholz am Sonntag angekündigte 100-Milliarden-Euro-Sonderfonds wurde noch nicht vom Bundestag gebilligt, er wird diese Anforderungen aber übertreffen. Der verbleibende deutsche Haushalt von 32 Milliarden wird abgeschlossen, sodass Berlin jedes Jahr mehr als 2% seines BIP behält, wie von Olaf Scholes versprochen.

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