Deutschland: Im Namen der Gleichberechtigung dürfen Frauen in den Schwimmbädern in Göttingen oben ohne schwimmen

Bedeutet Gleichberechtigung, in städtischen Schwimmbädern oben ohne schwimmen zu können? Jedenfalls denkt das die Stadt Göttingen in Deutschland.

Ab dem 1. Mai 2022 dürfen Frauen in Schwimmbädern in Göttingen nur noch am Wochenende oben ohne schwimmen. Die erste im Land.

Diese außergewöhnliche Maßnahme zielt darauf ab, die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gemeinde zu fördern.

„Die Stadt ist landesweit führend in der Debatte über die Gleichbehandlung der Geschlechter, um den nackten Oberkörper des Einzelnen in Wasservergnügungseinrichtungen zeigen zu können“, betont er. BFM-TV.

Ereignis am Ursprung der Maßnahme

Diese neue Politik sollte in den Köpfen lokaler gewählter Beamter sprießen, nachdem ein Agent am Pool eine Frau gebeten hatte, ihre Brust zu bedecken. Letzterer, der als Mann identifiziert wurde, wurde sofort abgelehnt, bis hin zum Hausverbot.

Diese Situation löste eine lebhafte Debatte in der Gemeinde aus, die schließlich beschloss, die Diskussionen zu beenden, indem sie das Baden ohne Oberkörper für alle erlaubte.

Die Debatte ist noch nicht abgeschlossen, einige Anwohner bedauern jedoch, dass das Verfahren nur für Wochenenden gilt. Begründung: Schulschwimmunterricht unter der Woche nicht gefährden.

Der Leiter eines Wassersportzentrums sagte gegenüber einer Lokalzeitung, man müsse einen Kompromiss finden mit „Nutzern aus anderen Kulturen“, für die Nacktheit störend sein könnte.

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