Deutschland: Industrieproduktion geht im April zurück

BERLIN (Reuters) – Die deutsche Industrieproduktion ist im April unerwartet zurückgegangen, was die Auswirkungen der weltweiten Knappheit von Mikrochips und anderer Hindernisse auf die Erholung der größten Volkswirtschaft Europas widerspiegelt.

Die Industrieproduktion ging im April um 1,0 % zurück (plus 2,2 % im März) (Abwärtskorrektur), so die am Dienstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten.

Ökonomen, die für Reuters gestimmt haben, sagen für April einen leichten Anstieg von 0,5% voraus.

„Eine solche Mischung ist beispiellos: Die Auftragsbücher der Branche sind gut gefüllt, die Produktion ist rückläufig“, sagte VP. Thomas Kitzel, Ökonom der Bank, sagte, die Lieferprobleme in der Halbleiterindustrie seien hervorgehoben worden.

Damit werde die Industrieproduktion erst im zweiten Quartal einen signifikanten Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum leisten.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde der Rückgang der Industrieproduktion durch eine rückläufige Konsumgüterproduktion und eine rückläufige Bautätigkeit verursacht.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Herstellung von Zwischenprodukten verboten. Er fügte jedoch hinzu, dass jüngste Studien zum Geschäftsklima eine Verbesserung in den kommenden Monaten gezeigt haben.

(Michael Ninafar, französische Ausgabe herausgegeben von Juliet Portala, Plantin Honald)

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