Energie: Die Regierung stellt ihren Plan zur Bewältigung des Engpasses für den Winter vor

Die Regierung stellte ihren Energieplan am Freitag auf einer Pressekonferenz vor. Die Minister kündigten Maßnahmen für die Wintersaison an, um Familien zu unterstützen und Solidarität mit den Nachbarländern zu zeigen.

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DasDie Regierung hat am Freitag einen Plan verabschiedet, der es dem Land ermöglichen soll, ohne Energieprobleme durch den Winter zu kommen und sich mit seinen Nachbarn solidarisch zu zeigen, haben Ministerpräsident Alexander de Croo und Energieministerin Tine van der angekündigt. Straeten, während einer Pressekonferenz.



Die beiden Minister betonten, dass die Versorgung des Landes nicht gefährdet sei. Belgien nimmt bei der Gasversorgung eine besonders vorteilhafte Position ein und ist wenig abhängig von Russland. Das meiste Gas kommt aus Norwegen und Großbritannien und über die Station Zeebrugge. Sie nimmt eine zentrale Stellung im Im- und Export von Flüssiggas ein.

Solidarität zwischen Nachbarländern

Die Ungewissheit um den bevorstehenden Winter ist jedoch aufgrund des Krieges in der Ukraine und des derzeit nicht verfügbaren Teils der französischen Atomflotte beispiellos. Auch wenn die Aussichten für Belgien einigermaßen beruhigend sind, gilt dies nicht für alle seine Nachbarn, insbesondere für Deutschland, das besonders abhängig von russischem Gas ist.

„Wenn wir der deutschen Wirtschaft helfen können, ist das in unserem Interesse, weil wir eine generelle Abschwächung der Konjunktur in Europa vermeiden“, sagte van der Straiten.

Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehört es, die Stromerzeuger aufzufordern, ihre Produktionskapazität maximal aufrechtzuerhalten und beispielsweise Wartungsarbeiten während der Wintersaison zu vermeiden. Unerwarteter ist die Anfrage an Engie Electrabel. Die Regierung möchte wissen, ob der Betreiber die Aktivität der Tihange 2 über die Wintersaison hinaus verlängern kann. Grundsätzlich soll der Reaktor laut Atomausstiegsgesetz im Februar abgeschaltet werden. Der Betreiber ist verpflichtet, sich diesbezüglich mit der Bundesanstalt für Nuklearregulierung (FANC) abzustimmen, um die Machbarkeit des Betriebs im Hinblick auf die nukleare Sicherheit zu prüfen.



rationaler Konsum

Der Premierminister forderte die Bürger auch auf, beim Energieverbrauch diskreter vorzugehen. Wenn wir den Winter überstehen und anderen Ländern dabei helfen wollen, tun wir dies durch die Zusammenarbeit von Behörden und Privatwirtschaft. Aber wir alle haben eine Rolle zu spielen. Wenn wir weniger konsumieren, wirkt sich das aus. „Ich würde jeden einladen, vernünftig zu konsumieren“, sagte er.

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