Klopp will mit Dortmund nicht verhandeln und schließt Haaland die Tür

Der ehemalige Eredivisie-Trainer ist dem deutschen Klub nicht sympathisch. Für Jürgen Klopp sind die Spekulationen um einen Wechsel von Erling Haaland in diesem Sommer unergründlich.

Sofern sich die Situation nicht ändert, was unwahrscheinlich erscheint, sollte Erling Haaland Borussia Dortmund und gleichzeitig die Bundesliga in diesem Sommer verlassen. Paris Saint-Germain, Real Madrid oder sogar Barcelona werden nach dem 21-jährigen norwegischen Stürmer Ausschau halten. Auch in England soll Manchester City den „Cyborg“ im Auge behalten. Wenn Erling Haaland hingegen in die Premier League einsteigen kann, wird er nicht in Liverpool spielen. Jürgen Klopp weigert sich rundweg, mit dem deutschen Klub zu verhandeln, der dennoch zwischen 2008 und 2015 trainierte.

Wir werden nicht in die Nähe dieses Clubs gehenDas erklärte Jürgen Klopp gegenüber der Zeitschrift Sport Bild. „Die dort genannten Zahlen sind der Wahnsinn. Wir haben nichts mit ihnen zu tun. Es gibt keine Chance. Es ist etwas, was ich ehrlich gesagt nicht will. Es macht überhaupt keinen Spaß„, erklärt der deutsche Techniker. Denn wenn er Erling Haaland für 75 Millionen Euro verlässt, muss der übernehmende Klub viel Geld ausgeben.

300 Millionen Euro Umschlag

Im Alter von 21 Jahren wird Erling Haaland von Transfermarkt auf 150 Millionen Euro und von CIES auf 110 Millionen Euro geschätzt. Allein die Ausstiegsklausel im Falle seines Abgangs in diesem Sommer liegt bei 75 Millionen Euro. Segen ! Nur auf den ersten Blick.

Siehe auch  Deutschland: Die Bundesliga beendet ihre Saison mit einer COVID-19-Blase

Zusätzlich zu den 75 Millionen Euro, die an den deutschen Klub gezahlt werden, muss ein ungefähr gleicher Betrag als Provision gezahlt werden. Laut mehreren Quellen geht es um 50 bis 70 Millionen für die Familie und den Spielervermittler Mino Raiola. Schließlich dürfen wir das Wichtigste nicht vergessen: das Gehalt des Spielers und verschiedene Boni. Bei seinem neuen Klub muss Erling Haaland einen langfristigen Vertrag unterschreiben, über vier oder fünf Jahre. Das bringt Dutzende, wenn nicht Hunderte Millionen Euro ein. Ganz zu schweigen von den Unterzeichnungsboni, im Falle von Trophäen sogar dem Goldenen Ball. Das ist zu viel für Jürgen Klopp.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.